28.08.2017

«Topografische Einschreibung» 1. Preis Überbauung Bahnhof Winterthur-Töss

Zusammen mit KilgaPopp Architekten konnten wir den Studienauftrag für das Wohn- und Gewerbehaus beim Bahnhof Töss für uns entscheiden. Der städtebauliche Entwurf bezieht sich auf die spezifische territoriale Identität des Bahnareals, die geprägt ist durch den markanten Bahneinschnitt und die geomorphologisch geprägte Töss Schotterebene. Wie eine stillstehende Zugskomposition am Rand der Gleisanlagen spannt der lange, schlanke Baukörper einen öffentlichen Quartierplatz zwischen den historischen Bahnhofgebäuden auf und erzeugt zusammen mit dem bahnseitig angelegten Bahngarten ein linear geprägtes Aussenraumgefüge.

Der kiesige Tössschotter-Untergrund wird sichtbar gemacht als Kiesfelder in unterschiedlicher Rauheit, welche durch wilde Pioniervegetation sukzessive besiedelt wird. Das Gebäude ist als Laubenganghaus konzipiert, welches durch die geschossweise wechselseitig angeordnete Wohnungserschliessung eine figurative «promenade architecturale» bildet.

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17.03.2017

Auf in den Frühling !

Mit dem Landschaftspanorama von Andrea Good wünschen wir Ihnen einen guten Start in den Frühling. Die mit einer grossdimensionierten «camera obscura» und langer Belichtungszeit aufgenommene Fotografie ist mehrdeutig lesbar und evoziert unterschiedliche Empfindungen beim Betrachten. Einerseits als scheinbar banale Strassenrandlandschaft, bei der die Leitplanke eine imaginäre Linie in die Weite bildet – oder als poetische Szenerie aus einem japanischen Trocken-Landschaftsgarten (Kare-san-sui), die geprägt ist von der Leere einer imaginären Wasserfläche und der malerischen Baumsilhouette, mit feinen Tuschestrichen gezeichnet.

15.03.2017

Im neuen Kleid – mit neuem Namen: Aus Rotzler Krebs Partner wird Krebs und Herde

Was drinsteckt soll auch draufstehen! Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, unser Büro auf Mitte März umzubenennen: aus Rotzler Krebs Partner wird Krebs und Herde Landschaftsarchitekten – und widerspiegelt damit die langjährig eingespielte Büroleitung. Matthias Krebs und Stephan Herde führen seit dem Austritt von Stefan Rotzler Ende 2013 das Landschaftsarchitekturbüro gemeinsam und sorgen zusammen mit ihrem Team für eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Projekten auf vielfältigen Massstabsebenen. Das bedeutet auch, dass sich ausser dem neuem Büronamen für Sie nichts ändert.

10.03.2017

Vortrag am «Turn On – Architektur Festival», Wien (A)

Im Rahmen des «Turn On – Architektur Festival» stellt Matthias Krebs das Projekt für den öffentlichen Raum des Seeparkquartiers in Aspern vor. Die Seestadt Aspern im Wiener Donaubezirk stellt eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas dar, wo bis 2028 Wohnraum für über 20‘000 Menschen und etwa ebenso viele Arbeitsplätze entstehen. Eine Alleinstellung des Entwurfs stellen die fünf Brunnenskulpturen dar, die als Trinkbrunnen Wasser als tragendes Element in der Seestadt erlebbar machen und den fließenden Stadtraum akzentuieren.

Turn On Architektur Festival
Projektseite Seeparkquartier Seestadt Aspern, Wien (A)

01.03.2017

Baustelle Saurer-Park auf Hochtouren

Dank dem Einsatz unseres Bauleiters Andreas Maria Haustein ist die Grossbaustelle auf Kurs, damit die Eröffnung des 1. Parkabschnitts im September planmässig erfolgen kann. In der halbjährigen Bauzeit konnten umfangreiche Erdarbeiten, Werkleitungen, Wegebau und Spielplatz umgesetzt werden. Zum Vorteil für den neuen Park und das werdende Quartier, konnten wir in der Baumschule mit grossem Preisnachlass schöne Grossbäume auswählen, die dem Park bereits unmittelbar nach der Pflanzung eine einprägsame Gestalt verleihen.

Projektseite Saurer-Park, Arbon

02.05.2016

Logik des Vorgefundenen – 1. Preis Erweiterung Sekundarschule Münchenstein

Im Team mit Back Architekten aus Basel gewinnen Rotzler Krebs Partner den offenen Projektwettbewerb für die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Lärchen. Mit einem in hohem Masse integrativen Vorschlag wird die schützenswerte Pavillonschule aus den 1950er Jahren mit einem kompakten Ergänzungsbau erweitert, der sich in einem subtilen Dialog sowohl in den suburbanen Kontext als auch in den mäandrierenden Grünraum der Schulanlage einfügt. Das Konzept für den Aussenraum beruht auf der Logik des Vorgefundenen. Zusammen mit dem reifen Baumbestand und der erweiterten Figur des

Pausendaches wird ein neuer Raumzusammenhang aufgebaut, der die alten und neuen Bestandteile der Schulanlage elegant zusammenbindet. In ihrer Sprachlichkeit nehmen die Ergänzungen wesentliche Merkmale des Bestandes auf und tragen so massgeblich dazu bei, dass sie als selbstverständlicher Teil der erneuerten Gesamtanlage erscheinen.

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28.04.2016

Servus Wien! 1. Preis öffentlicher Raum Seeparkquartier Wien-Aspern (A)

Rotzler Krebs Partner gewinnen den internationalen Wettbewerb für den öffentlichen Raum des Seesparkquartiers in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Umlauf aus Wien. Nach einer kritischen Lektüre der vorhandenen Vielfalt an Gestaltungsansätzen in der Seestadt schlagen wir für das zentrale Seeparkquartier eine zurückhaltende Freiraumgestaltung vor: ein vielversprechender Möglichkeitsraum; subtil und bewusst mehrdeutig. Das organische Platz- und Gassengeflecht zeichnet sich durch eine kontinuierliche Belagsausbildung und einen urban konnotierten

Materialkanon mit Asphalt, Granit, Kies und Gusseisen aus. Als stadttaugliches Material von hoher Dauerhaftigkeit wird Granit für die prägenden Elemente verwendet. Während Baumsetzungen in den Kapillaren eine räumliche Verzahnung mit dem Umfeld schaffen, wird die zentrale Platzfolge freigehalten und stellt als ‚urbane Allmend‘ eine Offerte für vielfältigste Formen städtischen Lebens dar. Eine Serie von körperhaften Brunnenobjekten machen Wasser als tragendes Element in der Seestadt erlebbar und schaffen als Konstellation präzise Beziehungen innerhalb der Platzfolge.

Beitrag Magazin Quer – Architektur und Leben im Urbanen Raum

Projektseite Seestadtquartier Seestadt Aspern, Wien (A)

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21.03.2016

Wir wünschen Ihnen einen schönen Frühlingsanfang!

Mit diesem magischen Blick in das Bärlauch-übersäte Waldstück im Ermitage-Park, wünschen wir Ihnen einen schönen Frühlingsanfang. Die 1785 angelegte Ermitage in Arlesheim ist der bedeutendste sentimentale Landschaftsgarten der Schweiz. Der im landschaftlichen Stil gestaltete Park huldigt der wilden, ungezähmten Natur als Schönheitsideal. Bei seiner Anlage wurden vorgefundene Grotten und bizarre Felsformationen in ein labyrinthisch verschlungenes Wegnetz einbezogen, das die Besucher dramaturgisch zu Aussichtspunkten und mythologisch aufgeladenen Orten der Naturbetrachtung führt.

Nach einer wechselvollen Geschichte mit Zerstörung und Wiederaufbau wird der Park seit 1997 durch die ‹Stiftung Schloss Birseck und Ermitage Arlesheim› mit grossem Engagement unterhalten.
Das Bild stammt vom bekannten Basler Naturfotografen Heinrich Gohl (*1926), der über Jahrzehnte die Ermitage durchstreifte und Waldlandschaften auf der ganzen Welt fotografierte. Lassen sie sich von ihm inspirieren und nehmen Sie sich bei nächster Gelegenheit Zeit für einen Spaziergang an diesem poetischen und zeitlos schönen Ort!

Ermitage Arlesheim

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01.12.2015

«Garten statt Garage» – Garagengarten mit dem ‹silbernen Hasen› ausgezeichnet

Die Zeitschrift Hochparterre kürt den Garagengarten Winterthur mit dem ‹Hasen in Silber› 2015. Sie würdigt damit vor allem auch die modellhafte Umwidmung von Parkplätzen in lebenswerten Gartenraum. Damit dies Wirklichkeit wurde, musste zuerst die Aufhebung der Parkplätze mittels Mobilitätskonzept für autoarmes Wohnen bewilligt werden. Zusammen mit dem Brühlgutpark, der 2010 mit dem ‹Hasen in Gold› ausgezeichnet wurde, stellt dies eine wichtige Bekräftigung für den Ruf der Stadt Winterthur als ‹Gartenstadt›, welche im Zuge von baulicher Verdichtung unter grossem Druck steht.

Der Garagengarten ist in seinem Kern ein politisches Projekt und stellt eine Umkehr der Geschichte dar: nämlich die Rückeroberung des Gartenraums anstelle von Parkplätzen. Das in der Automobileuphorie erbaute Garagengebäude stellte in der historisch geprägten Quartierstruktur eine ‹Bausünde› dar, welche nun rückgebaut wurde. Die Baustruktur der Garage wurde zu einem ummauerten Pflanzgarten überformt: während das Garagendach entfernt wurde, blieben die Grundmauern erhalten und wurden zu einem Mauergeviert ergänzt. Durch die pragmatische Wiederverwendung bestehender Bausubstanz, die mittels Überformung einer neuen Bestimmung in veränderter Gestalt zugeführt wurde, ist ihm eine alltägliche Geschichtlichkeit eingeschrieben. Ein roh gearbeiteter Ortbetonbelag gibt dem Garten eine figurative Beetstruktur. Bereits im ersten Jahr wuchert es im Paradiesgarten mit einer opulente Farben- und Formenpracht von Dahlien, Montbretien, Auberginen, Mangold, Paprika und Zucchetti…

Artikel Hochparterre 12/2015

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18.11.2015

1. Preis Studienauftrag ‹Erschwingliches Wohnen› in Bülach

Im Team mit Beat Rothen Architekten konnten wir den Studienauftrag für ‹Erschwingliches Wohnen› in Bülach entscheiden. Vier Baukörper definieren die neuen Raumkanten zum angrenzenden Landschaftsraum und lassen durch ihre Setzung vielfältige Aussenraumqualitäten entstehen. Hof, Garten und Allmend bilden eine differenzierte Aussenraumfolge, welche in ihrem Zusammenspiel ein einprägsames Wohnumfeld schafft. Im Gegensatz zum offenen Umfeld zeichnet sich der Hof durch eine hohe atmosphärische Dichte und eine grosse Nutzungsvielfalt aus mit unterschiedlich grossen Plätzen und Nischen. Berankte Balkone und Lauben prägen die Erscheinung von Freiraum und Bauten gleichermassen: Kletterpflanzen schützen als grüner Filter die Privatsphäre und bringen Gartenatmosphäre in die oberen Wohngeschosse.

15.10.2015

Aussenanlagen zum Bezirksgericht Winterthur erstrahlen in neuem Glanz

Der 1879 erbaute Neorenaissance-Palazzo erfuhr im Laufe der Zeit verschiedene Umnutzungen und Überformungen, die sich auch in der Gartenanlage niederschlugen. Diese, ursprünglich als malerischer Landschaftsgarten mit barockisierendem Parterre angelegt, wurde durch Strassenausbauten räumlich beschnitten und durch das Entfernen des historischen Zauns in ihrer Gestalt stark verändert. Die Umgestaltung knüpft an die historische Gestaltung an und setzt durch eine räumliche Neuordnung das Gebäude in einen neuen Bezug mit dem Freiraum.

Der repräsentative Portikus wird auf dem platzartig auf geweiteten Eingangsbereich freigestellt und von Bauminseln mit imposanten Solitärbäumen umspielt. Kontrastierend dazu wird der Garten räumlich neu gefasst durch den rekonstruierten Metallzaun und ein Heckenband. Geometrisch gepflanzte Krokusfelder und rahmende Hortensien deuten im neu angelegten Rasenparterre die historische Gestalt fein an.

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17.09.2015

‹men made landscape› – Büroexkursion nach Holland

Auf unserer Büroexkursion nach Holland konnten wir eindrückliche Zeugnisse der niederländischen Auseinandersetzung mit Landschaft und Stadtraum auf unterschiedlichsten Zeit- und Massstabsebenen erfahren. Dazu gehörten aktuelle Stadtentwicklungsprojekte in Rotterdam und Amsterdam, die künstlichen Küstenlandschaften an der Nordsee und das Wassermanagement am Oosterscheldekering, der Nationalpark Hoge Veluve mit dem Kröller-Müller-Museum und der eindrücklich bepflanzte Privatgarten von Anja & Piet Oudolf (by appointement of himself).

30.09.2015

LANDSKAB Nr.5 / 2015: ‹Brühlgutpark revisited›

Die dänische Zeitschrift ‹LANDSKAB› würdigt den mittlerweile ‹gereiften› Brühlgutpark Winterthur mit einer schönen Reportage. Die Autorin Lone van Deurs setzt sich darin neben der Gestaltungskonzeption detailliert mit der vielfältigen Parkbepflanzung und deren fachgerechten Pflege auseinander und attestiert dem Park eine sehr gute Entwicklung. Wir freuen uns über die kollegiale Wertschätzung aus dem Norden!

LANDSKAB

10.07.2015

Technorama Park, Winterthur

Zusammen mit Conzett Bronzini Ingenieure, welche für die raumgreifende Konstruktion der ‹Wunderbrücke› verantwortlich zeichnen, konnten wir das Baugesuchs für den geplanten Technorama-Park einreichen. Das Swiss Science Center Technorama beabsichtigt zur Steigerung seiner Attraktivität den Outdoor-Ausstellungsbereich auszubauen. Der ‹Technorama-Park› wird ein naturräumlich geprägtes Kontrastprogramm zum Museumsbetrieb bilden: eine neuartige Experimentierlandschaft als naturhaft inszenierter «Science Jungle» mit spannungsvollem Zusammenspiel von Naturerlebnis und technischen Phänomenen, Erholung und Entspannung. Dabei wird die gebäudehohe Konstruktion der ‹Wunderbrücke› den Park in der dritten Dimension erschliessen und ihm ein Alleinstellungsmerkmal verleihen.

16.06.2015

2. Preis für die Neugestaltung Klostergarten Wesemlin, Luzern

In einem Studienauftrag, der sowohl die Projektierung des Wohnungsneubaus als auch die Konzeption des Klostergartens umfasste, erhielt unser Beitrag für den Klostergarten den 2. Preis. Der Entwurf wurde in enger Zusammenarbeit mit Staufer-Hasler Architekten, Frauenfeld entwickelt. Bedingt durch die Neuorientierung und die Öffnung des Klosters wird der Klostergarten mit grossem Respekt vor dem Bestand mit neuen Inhalten angereichert. Geschützt aber nicht abgeschottet ist er dem kapuzinischen Geist von Einfachheit und Schlichtheit verpflichtet. Der vorgeschlagene Wohnungsbau schreibt sich als neuer Baustein in das Ensemble ein. Um den Kapuzinergarten zu beleben öffnet er sich für eine zu konstituierende ‹Gartengemeinschaft› aus dem Quartier: Durch gemeinschaftliche Gartenarbeit wird der Klostergarten zum sozialen Ort des Austauschs und gelebter Gartenkultur.

11.05.2015

Testplanung Thurgauerstrasse-West, Zürich Leutschenbach

In einer intensiven und anregenden Zusammenarbeit mit 51N4E Architects aus Brüssel, Zweibrücken Verkehrsplanung und Fischer Immobilienkonzepte haben wir eine urbanistische und soziale Vision für ein neues Stadtquartier auf dem 6.5 ha grossen Areal an der Thurgauerstrasse entwickelt, welche die aus dem gegebenen heterogenen Kontext abgeleiteten, sowohl urbanen als auch suburbanen Qualitäten aufnimmt, sich trotz der sehr hohen baulichen Dichte in die Umgebung einfügt und aktiv neue Verknüpfungen herstellt.

Die räumliche Disposition basiert auf einer einfachen Figur, welche die Bebauung entlang der Thurgauerstrasse in einer achtgeschossigen Gebäudefront mit Gewerbehallen im Erdgeschoss konzentriert und das rückwärtige Freiraumband des Community-Strips freispielt. Als kollektive Allmend wird dieser zum sozialen Katalysator des werdenden Stadtquartiers, belebt durch produktive Aneignung, welche über partizipative Prozesse bestimmt wird. Ergänzend dazu schreibt sich der grün geprägte Quartierpark mit dem Rasenspielfeld in die gegebene Topographie des ehemaligen Buhnhügels ein und zeichnet durch ein präzis artikuliertes Belvedere die Geländekuppe aus.

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12.05.2015

Wohnsiedlung Klosterbrühl, Wettingen: 1. Preis

Zusammen mit dem Team Galli Rudolf Architekten / Wülser Bechtel Architektur konnte RKP den Projektwettbewerb für den Ersatzneubau der Wohnsiedlung Klosterbrühl in Wettingen erfolgreich abschliessen. Durch eine verkettete, feingliedrige Gebäudekonfiguration, die sich in das bewegte Terrain eingefügt, entsteht eine Enfilade von innenliegenden Gartenhöfen als Herzstück der Siedlung und aussen liegenden Zugangshöfen. Die heute prägende Gartenatmosphäre wird in der neuen Siedlung neu interpretiert mit unterschiedlich programmierten Gartenhöfen und einem porösen Gartenkranz, der die Wohnbauten umgibt. Ihre raumbildende Grundbepflanzung mit Frucht- und Blütensträuchern kann durch die Bewohner individuell angereichert werden. Dadurch wird aktive Gartenkultur auch künftig die Identität der Gartensiedlung im Klosterbrühl prägen!

05.05.2015

Harry Gugger Studio / RKP gewinnen Testplanung Hangartner-Areal, Aarau

Wir freuen uns, dass das städtebauliche Konzept des Teams Harry Gugger Studio / Rotzler Krebs Partner vom Beurteilungsgremium als Grundlage für die weiteren planerischen Schritte auf dem Hangartner-Areal in Aarau empfohlen wurde. Der städtebauliche Ansatz sieht eine verdichtete Mischnutzung vor, welcher die landschaftlichen Potentiale des Ortes mit den Flusslandschaften und den generösen Telli-Park einbezieht. Die Landschaft wird parzellenübergreifend als kollektiver Grünraum mit hohem Identifikationspotential erweitert. Sie verbindet Urbanität mit Natur, stärkt die bestehende Identität und gewährleistet eine sowohl morphologische als auch systematische Kontinuität.

Gewerbe und Dienstleistung werden entlang der Neumattstrasse in einem typologisch eigenständigen Gewerbehaus angeordnet. Das Wohngebäude hingegen nimmt morphologische und massstäbliche Anleihen an der Grossform ‹Mittlere Telli› und fügt sich als freier Baukörper in die Parklandschaft ein. Dies ermöglicht den durchfliessenden Park weiterzuführen, wobei der Hangartner-Parzelle eine nuancierte Eigenständigkeit zugeschrieben wird und mit dem präzis definierten Hofraum eine identitätsstiftende Adresse erhält.

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20.03.2015

Zum Frühlingsanfang senden wir allen einen Blick in neue Welten

‹Natur› hat vielfältige Erscheinungsformen, die sich manchmal nicht auf einer vordergründigen Wahrnehmungsebene erschliessen. Was aussieht wie ein surrealistischer Blumengarten ist in Wirklichkeit ein chemisch generierter Aufbau von Mikrostrukturen. Das Forscherteam um Wim Noorduin von der Harvard University hat einen Prozess entwickelt, bei dem in einem gesteuerten Gleichgewicht von Salzkonzentration, Temperatur und PH-Wert, die parallele Ausfällung von Carbonaten und Silikaten organisch-florale Nanokristall-Strukturen generiert werden. Diese wurden nachträglich mittels Kolorierung durch die Forscher zum ‹blühen› gebracht. Was heute noch ein akademisches Spielzeug ist, birgt ein grosses Potential zur Herstellung funktioneller Oberflächen im industriellen Massstab.

15.03.2015

Wettbewerb Depot Hard, Zürich-West: 3. Preis

Der Wettbewerbsbeitrag für Tramdepot und Wohnsiedlung des Teams Graber Pulver Architekten wurde mit dem dritten Preis ausgezeichnet. Aus der komplexen Aufgabenstellung für den Bau einer Wohnsiedlung mit sehr hoher baulicher Dichte über der Tramhalle an lärmexponierter Lage wurde eine fünf-geschossige, nach Süden ausgerichtete Kammstruktur entwickelt, welche eine maximale Besonnung für Wohnungen und Aussenräume ermöglicht. Aufgrund der verdichteten Platzverhältnisse werden sämtliche Gebäudeebenen spezifisch ‹landschaftlich› bespielt. Die Siedlungsebene über dem Tramdepot fliesst als identitätsprägende Hoflandschaft, einer Enfilade gleich, unter den Bauten durch und öffnet sich über hallenartig ausgebildete ‹Limmatfenster› zum Fluss.

20.02.2015

Baustart 2. Etappe Gleisquerung Winterthur

Die bauliche Umsetzung der ‹stadtbaulichen Operation› nimmt mit den laufenden Bauarbeiten erkennbare Konturen an. Durch die Umnutzung und städtebauliche Verdichtung des ehemaligen Industrieareals der Firma Sulzer ist ein in Dimension und Dichte mit der Altstadt vergleichbares Zentrumsgebiet entstanden. Dessen Anbindung an den Bahnhof und die umliegenden Quartiere sowie die Gestaltung einer neuen Stadtmitte sind zentrale Anliegen des Projekts Gleisquerung. Tragende Idee des Eingriffs ist die ‹Wiederherstellung des Nullniveaus der Stadt› und damit verbunden die Etablierung von Plätzen anstelle von Brücken. So entstehen auf beiden Seiten des Gleisraums lebendige Stadtplätze, welche mittels einer unterirdischen Passage miteinander verknüpft wird. Die umfangreichen und komplexen Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2016.

Projektseite Gleisquerung Stadtmitte, Winterthur

15.12.2014

Givaudan Zürich Innovation Center, Lindau: 1. Preis

Im Team mit Bauart Architekten gewinnen RKP Landschaftsarchitekten den Wettbewerb für das Zürich Innovation Center (ZIC) in Lindau/Kempthal für den weltweit führenden Aromen- und Duftproduzenten Givaudan. Das Forschungszentrum erhält eine attraktive Adresse im historisch bedeutenden Industrieensemble des ehemaligen Maggi-Areals. Die lineare, von Werklogik und Topografie geformte Raumfigur der Arealachse wird durch die Setzung des Neubaus und flankierenden Baumfeldern sinngemäss zur neuen Arealeinfahrt Süd weitergeführt. Die wilde Kempt-Aue als verdichtete, landschaftliche Kulisse und die, mit berankten Epiphytensäulen bepflanzte, Halle lassen mit ihren unterschiedlichen Naturformen ein atmosphärisch dichtes, sinnlich-inspirierendes  Arbeitsumfeld für den Forschungsstandort entstehen.

02.12.2014

‹Hase in Gold› für das Gebäude 181, Winterthur

Pragmatisch paradiesisch! Die Zeitschrift Hochparterre kürt das Gebäude 181 mit dem ‹Hasen in Gold› zum besten Bauwerk 2014. Wir gratulieren den Architekten KilgaPopp für das gelungene und stimmige Atelier- und Bürogebäude und der Pensionskasse Abendrot als offene und mutige Bauherrin. Wir freuen uns über die Auszeichnung, die auch ein bisschen Glanz auf die bepflanzte Gewächshausschicht wirft: ein veritables Paradies über alle Etagen, mit mehreren Dutzend Pflanzenarten aus aller Welt.

Zitat Hochparterre: «Die Jury beeindruckte dieses ebenso pragmatische wie feinsinnige Weiterbauen eines Industriezeugen. Sie würdigt auch den Willen der Bauherrschaft, das zwischengenutzte Areal behutsam und nachhaltig in eine neue Zeit zu führen. Der Umbau und die Erweiterung der Halle 181 sind der beste Beweis dafür, dass so etwas möglich ist.»

Artikel Hochparterre 12/2014

16.10.2014

Büroapéro mit Projektpartnern, Auftraggebern und Freunden!

Zusammen mit unseren Projektpartnern, Auftraggebern und Freunden konnten wir am 30. Oktober 2014 auf unsere neuen Büroräume auf dem Lagerplatz anstossen.

 

15.09.2014

Baueingabe 1. Etappe SRF Schweizer Radio & Fernsehen

Die zentrale Tiefgarage und der neue Mediengarten bilden den ersten Umsetzungsschritt der Arealentwicklungsstrategie für das Areal SRF in Leutschenbach-Zürich. Der Mediengarten über der Einstallhalle bildet dabei ein zentrales Freiraumelement für Mitarbeiter und ist für das Quartier öffentlich zugänglich. Die Fertigstellung ist auf 2017 geplant.

25.08.2014

Stauden-Testflächen in voller Blüte !

Für die geplante Parkgestaltung auf der Autobahnüberdeckung ‹Einhausung Schwamendingen› haben wir im Auftrag von GrünStadtZürich Versuchsflächen für die Staudenpflanzungen angelegt, mit dem Ziel unterschiedliche Vegetationsbilder und Wuchsverhalten auf mageren Substraten zu testen, diese in einem mehrjährigem Monitoring zu überwachen und die Resultate für den Unterhalt auszuwerten. Die Pflanzplanung erfolgte unter Einbezug der Hochschule Wädenswil, Abteilung Life Sciences und Facility Management.

Projektseite «Einhausung Schwamendingen, Zürich»

10.07.2014

Wettbewerb Areal Rosengarten, Zürich: 2. Preis

Der Wettbewerb für studentisches Wohnen an der lärmbelasteten Rosengartenstrasse brachte dem Projektteam jessenvollenweider architektur basel und RKP Landschaftsarchitekten den 2. Preis. Der Entwurf thematisierte auf begrenztem Raum das feinmaschige Zusammenspiel von Studentenwohnen, Kindergarten und öffentlichem Kleinpark als multicodierter ‹Quartiergarten im dichten Pflanzenkleid›.

01.07.2014

Neue Büroräume bezogen

Nach 15 Monaten ‹Exil› im Provisorium kehren wir in die von Kilga Popp Architekten neu umgebaute und aufgestockte Halle 181 auf dem Lagerplatz zurück. Unseren neuen Werkort haben wir im 1. Obergeschoss einer alten Sulzer-Werkhalle eingerichtet. Ermöglicht wurde dieses mutige Projekt durch die nachhaltige Entwicklungsstrategie der Pensionskasse Abendrot.

Artikel Hochparterre 9/14

15.02.2014

Freiraum-West, Arbon: Planerwahlverfahren entschieden

Rotzler Krebs Partner können das Planerwahlverfahren für den Freiraum West für sich entscheiden. Im Zuge der städtebaulichen Entwicklung auf dem ehemaligen Saurer-Industrieareal durch die HRS Real Estate AG entsteht ein durchmischtes Stadtquartier im Zentrum der Stadt Arbon. Dieses wird durch ein zusammenhängendes Freiraumband mit den umgebenden Quartieren vernetzt. Das fraktale gegliederte Freiraumband wird als «Organismus» mit park- und platzartigen Bereichen interpretiert und mittels einem durchgehenden ‹Gestaltungscode› erkennbar gemacht. Sein Charakter ist dem postindustriellen Geist des Ortes verpflichtet: von grosszügigem Massstab und angemessener Strenge. Es besteht das Ziel, dass mit dem Bezug der ersten Wohnbauten Mitte 2016, die erste Ausbauetappe des Parkes fertiggestellt ist.

Projektseite «SaurerPark» Freiraum West, Arbon

12.12.2013

Gebäude 141 auf dem Lagerplatz: 1. Preis

Zusammen mit Beat Rothen Architekten Winterthur gewinnen RKP den Studienaufrag für den hybriden Neubau in nächster Nachbarschaft. Das Projekt bringt die Nutzungsansprüche für innovatives Alterswohnen der Genossenschaft zusammen_H_alt und der Hochschule zhaw zusammen. Aufgrund beengter Platzverhältnisse bespielt der Freiraum alle Ebenen des Gebäudes als Quartierplatz, grüne Gasse, Stadtbalkon, Gartenterrassen und Sonnendeck.

01.10.2013

Wettbewerbserfolg in Hamburg-Altona

Rotzler Krebs Partner Landschaftsarchitekten gewinnen den internationalen Wettbewerb für den ‹Park Mitte› in Hamburg-Altona. Der künftige Park bildet das grüne Herz des Stadtentwicklungsgebietes Altona-Mitte auf dem ehemaligen Bahnareal.

Projektseite «Park Mitte» Altona, Hamburg (D)

 

 

15.09.2013

Leaping through gardens and time

Unsere Büroreise führte uns zu den schönsten Landschaftsgärten in Südengland und neuen Stadtentwicklungsprojekten in Londen. Höhepunkte waren neben Stowe Gardens and Park, Rousham Gardens, Stourhead auch die blühenden Gartenparadiese von Gertrude Jeckyll in Munstead Wood und den Great Dixter Gardens von Christopher Lloyd.

07.07.2013

«stranger than paradise» – 1. Preis auf dem Landhof, Basel

In einem inspirierenden Teamwork mit Märkli Architekt und dem Stadtsoziologen Philippe Cabanne konnten wir unter eigener Federführung den offenen Projektwettbewerb für das Landhof-Areal in Basel gewinnen. Der Landhof, einst frühere Heimstätte des FC Basel im Innern einer Blockrandbebauung, ist heute geprägt von der sich ausbreitenden, verwilderten Stadtnatur – ein atmosphärisch dichter Ort, den es behutsam weiterzuentwickeln gilt.

Projektseite Landhof, Basel

 

02.05.2013

Studienauftrag Arealentwicklung SRF, Leutschenbach entschieden

Das Team Penzel Architekten und RKP gewinnen den Studienauftrag für Arealentwicklung SRF Schweizer Radio und Fernsehen in Zürich-Leutschenbach. Ziel der Arealentwicklung ist die mittel- und langfristige Entwicklung des Standorts Zürich Leutschenbach zu steuern. Der Projektansatz sieht vor, dass sich SRF durch eine modulare Etappierung flexibel den verändernden Verhältnissen anpassen und baulich weiterentwickeln kann.