Auf dem Koch-Areal entsteht ein neues Quartier mit 340 gemeinnützigen Wohnungen, Gewerbeflächen und einem öffentlichen Park. Im dazu lancierten, parallelen Wettbewerbsverfahren für die drei Baufelder und den Quartierpark konnten wir mit unserem Entwurf die Jury überzeugen. Dieser transformiert das heutige «terrain vague» in einen wilden Stadtgarten und etabliert eine neue Raumordnung, die sich auf die «schräge» Lage der historischen Kohlelagerhalle bezieht. Mit der quer eingespannten Kochwiese und dem «jardin sauvage» wird eine robuste Grundstruktur geschaffen, die im Zusammenspiel von Nutzungsintensität und
Vegetationsentwicklung durch den Gebrauch sukzessive überformt und angereichert wird. Die Halle wird durch Eindeckung mit Glasziegeln zu einem hellen, gedeckten Freiraum und bildet die lebendige Mitte für das künftige Kochquartier. Der Entwurf wurde im Team mit PARK (Architektur), Phillipe Cabane (Soziale Prozesse) und Neven Kostic (Tragwerk) entwickelt.
Bauherrschaft
Grün Stadt Zürich
Landschaftsarchitektur & Generalplanung
Krebs und Herde, Winterthur
Tragwerkplanung
Dr. Neven Kostic, Zürich
Projektdaten
Wettbewerb: 2019, 1. Preis
Projektierung: 2020–2023
Realisation: 2024–2026
Projektteam
Andreas Haustein, Stephan Herde, Marco Hofer, Sabine Kanne, Matthias Krebs, Sigrid Pichler
Fotografie, Visualisierung
Krebs und Herde, Winterthur
Tom Schmid, Schaffhausen